• Iran: Eine Reise durch ein noch unbekanntes Land

    Vom Kaspischen Meer nach Persepolis

Khazar Shahr,
die grüne Feriensiedlung

Als wir Freunden und Bekannten erzählten, wir würden in den Iran reisen, waren die Reaktionen vielfältig, aber nicht unbedingt positiv: Das Spektrum reichte von ungläubigem Staunen bis zu blankem Entsetzen. Dabei stand mein Entschluss, das Land zu bereisen, schon seit vielen Jahren fest. Daran hat die negative mediale Darstellung des Landes nie etwas geändert.

Kulinarische Abenteuer
und Bergsafari

In der Nähe des Einkaufsviertels steigen wir aus dem Taxi. Es ist Hauptverkehrszeit in Babol. Die Autos brausen sehr nah an uns vorbei. Wir drücken uns eng an einen Zaun am Straßenrand. Ein paar Meter weiter, hat sich eine Menschenmenge gebildet.

Der Berg der Gnade – Persepolis

Persepolis verfiel mit seinen 14 Gebäuden im Laufe der Jahrhunderte, und geriet in Vergessenheit. Nur noch ein paar Steinhaufen und einige wenige Säulen gaben Hinweise auf seine glorreiche Vergangenheit. Bis deutsche Archäologen begannen, die „Stadt der Perser“ wieder auszugraben (1931-39). Zur 2500-Jahr-Feier der iranischen Monarchie baute sie Shah Reza Pahlavi (1971) zu einem archäologischen Park aus.