Vom Fernmeldeamt zum Falstaff-Sieger: Berlins Hotel Telegraphenamt ist Deutschlands bestes Designhotel 2026

Zwei Männer stehen in einem Innenraum; einer hält dem anderen ein Mikrofon hin, der eine Plakette und ein blaues Preisschild mit der Aufschrift "falstaff Best of Germany 2024" hält. Im Hintergrund ist eine Präsentationsleinwand zu sehen.

Das Hotel Telegraphenamt in Berlin-Mitte wurde jüngst vom Falstaff Magazin als „Bestes Designhotel Deutschlands“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 13. April im Park Hyatt Vienna statt, wo Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam die Sonderpreisträger aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz ehrte. Eine Entscheidung mit Substanz, denn das Hotel Telegraphenamt überzeugt nicht allein durch seinen Look, sondern durch ein Gesamtkonzept, das historische Tiefe und zeitgenössischen Gestaltungsanspruch auf seltene Weise harmonisch vereint.

Geschichte verschmilzt behutsam mit der Gegenwart

Das neobarocke Gebäude an der Monbijoustraße 11 zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Berliner Jahrhundertwende. 1916 als aufwändigster Postbau Deutschlands eröffnet, diente es in seinen frühen Jahren als Entwicklungszentrum für den deutschen Funkverkehr. 2022 wurde es schließlich nach langjähriger Sanierung als privat geführtes Boutique-Hotel neu eröffnet. Für das Interiorkonzept wurde das mehrfach ausgezeichnete Augsburger Designbüro Dreimeta an Bord geholt. Dieses interpretierte bauzeitliche Gestaltungselemente des Kunsthandwerks aus dem frühen 20. Jahrhundert als eine eklektische Mischung aus Art Déco, Bauhaus und Jugendstil, die wie eine organisch gewachsene Struktur wirkt.

Rohrpost, Backsteingewölbe und maßgefertigte Möbel

Hieraus entstanden 97 einzigartige Zimmer, Maisonettes und Suiten, die Elemente der 1920er- und 1970er-Jahre miteinander verweben und dabei immer wieder subtile Verweise auf die Geschichte des Hauses unweit der Museumsinsel setzen. Besonders eindrücklich ist die Integration der historischen Rohrpostanlage, die noch bis 1977 in Betrieb war und in ihrer Blütezeit eine Streckenlänge von fast 400 Kilometern umfasste. Freigelegte Backsteinwände, Kappendecken und Tonnengewölbe treffen auf maßgefertigte Möbel und Echtholzparkett.

Zwei Michelin-Keys, Signature-Sushi und bayerische Küche

Das kulinarische Angebot im Hotel Telegraphenamt komplettiert das Gästeerlebnis: Das Signature-Sushi von Chef Ryota und das Restaurant Dieselhaus, das bayerische Klassiker in die Hauptstadt bringt, gehören längst zum festen Kanon der Berliner Gastronomieszene. Dass das Haus bereits im Vorjahr zwei Michelin-Keys erhielt und nun auch den Falstaff-Designaward für sich verbuchen kann, unterstreicht, was General Manager Johannes Mayr auf den Punkt bringt: „Wir sind stolz, in einem Haus zu arbeiten, das vom Eigentümer mit einer klaren Vision aufwändig restauriert und neu interpretiert wurde – ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen und der zugleich ein modernes, inspirierendes Hotelerlebnis bietet.“


Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.telegraphenamt.com/.

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