ProWein 2020 und ITB 2020 abgesagt

Die Genuss- und Reisewelt ist verunsichert. Das Coronavirus grassiert zunehmend auch in Europa und veranlasst die Messebetreiber in Berlin und Düsseldorf, die Internationale Tourismus-Börse (ITB) sowie nun auch die ProWein 2020 ganz abzusagen bzw. jeweils auf das kommende Jahr zu verschieben. Der neue Termin der ProWein ist für Sonntag, den 21. März bis Dienstag, 23. März 2021 festgelegt worden und entspricht damit dem regulären Messetermin im kommenden Jahr. Die ProWein 2020 entfällt damit ebenfalls, als eine von vielen Messen mit internationalem Publikum in Deutschland. Die Suche nach einem Ersatztermin im laufenden Jahr brachte kein Ergebnis, zu dicht gedrängt seien die Kalender.

Nachdem kurzfristig die weltgrößte Tourismusmesse ITB in Berlin mit rund 160.000 internationalen Besuchern aus über 180 Ländern abgesagt wurde, folgen nun also auch die Messebetreiber aus Düsseldorf mit der Genussmesse ProWein (15. bis 17. März 2020) und über 60.000 Fachbesuchern aus mehr als 130 Ländern der Empfehlung des Krisenstabs der Bundesregierung. Aufgrund dieser Empfehlung und der zuletzt deutlich gestiegenen Zahl an Infizierten, hat die Messe Düsseldorf die Lage neu bewertet. Hinzu kommt die Verunsicherung zahlreicher Aussteller und Besucher sowie die komplizierte Reisesituation insbesondere für internationale Kunden, so die offizielle Begründung der Messebetreiber.

„Diese Entscheidung ist allen Beteiligten nicht leichtgefallen“, sagte Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Düsseldorf. „Aber die Verschiebungen zum jetzigen Zeitpunkt sind für die Messe Düsseldorf und ihre Kunden angesichts der immer dynamischeren Entwicklungen erforderlich.“

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

ProWein: https://www.prowein.de/

ITB: https://www.itb-berlin.de/

Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de/

Coronavirus: ITB 2020 vor Absage?

Die 54. ITB in Berlin (4. bis 8. März 2020) sollte auch in diesem Jahr wieder eine weltweit beachtete Leitmesse der Tourismusindustrie sein, bei der „bereichernde Erfahrungen durch Begegnungen mit Menschen aus aller Welt sowie wertvolles Wissen aus erster Hand durch den persönlichen Austausch mit internationalen Fachleuten“ möglich ist. Rund 10.000 Aussteller aus über 180 Ländern, insgesamt 160.000 Messebesucher auf 160.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und ein Umsatz von rund sieben Mrd. Euro wurden entsprechend als Erwartungen der Messebetreiber formuliert: „Unsere voll belegten Messehallen zeigen deutlich: Auch in Zeiten, die von Flugscham, Overtourism, Klimawandel und dem Coronavirus gekennzeichnet sind, bleibt die ITB Berlin der Mittelpunkt der Reisebranche mit internationaler Strahlkraft“, sagt David Ruetz, verantwortlich für die ITB bei der Messe Berlin.

Doch die sich häufenden Meldungen aus mehreren Ländern über weitere Neuinfektionen durch das Coronavirus, bestimmen weltweit die Schlagzeilen. Sie lassen die berechtigte Frage aufkommen, ob das neuartige Virus ausgerechnet vor den Berliner Messehallen Halt machen wird.

Etliche Aussteller sagen ihre Teilnahme ab

Die Messebetreiber halten bislang an der ITB fest und versichern in engem Kontakt mit den zuständigen Gesundheitsbehörden zu stehen sowie sämtliche Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen. Auch aktualisieren sie regelmäßig offizielle Warnhinweise und geben neueste Informationen als sogenannte „Health Info“ auf ihrer Webseite bekannt. Aussteller werden aufgefordert, eine schriftliche Erklärung abzugeben, dass sie in den vergangenen 14 Tagen nicht in den jeweiligen Risikogebieten China, Iran, Italien oder Südkorea waren, Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder Anzeichen typischer Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden haben. Ansonsten würden ihnen die Zugänge zur Messe verwehrt bleiben. „Diese Erklärung ist Voraussetzung für den Zutritt zum Messegelände und dient zur Identifizierung von Personen, die zur Covid-19-Risikogruppe gehören“, heißt es von offizieller Seite.

Doch trotz verschärfter Sicherheitsvorkehrungen berichten Besucher mehr und mehr von zahlreichen Absagen vereinbarter Gespräche, die durch das Coronavirus begründet werden. Jüngstes Beispiel ist die Buchungplattform HRS, die ihre Teilnahme zurückzog, um weder Kunden und Partner noch Mitarbeiter einem „derzeit nicht absehbaren Risiko“ auszusetzen.

Öffentliche Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen wird lauter

„Das Sicherheitskonzept der Messe Berlin verdient den Namen nicht“, so Michael Quandt in BILD. Und weiter: „Es reicht nicht aus, Ausstellern, die in den vergangenen zwei Wochen in China, dem Iran, Italien oder Südkorea waren, den Zutritt zur Messe zu verwehren. Es reicht überhaupt nicht aus, sich dieses schriftlich bestätigen zu lassen. Und es reicht erst recht nicht aus, wenn 160.000 Besucher auf die Messe kommen – völlig unkontrolliert. Wenn die Messe sich nicht zu einer Absage durchringen kann, muss die Politik eingreifen. Sofort.“

Seehofer stellt ITB 2020 öffentlich in Frage

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bereits öffentlich für eine Absage der Internationalen Tourismusmesse in Berlin ausgesprochen: „Ich persönlich bin der Meinung, dass man sie nicht durchführen sollte“, sagte Seehofer. Das Risiko bei einer großen Tourismusmesse mit Vertretern aus betroffenen Regionen und zahlreichen internationalen Besuchern sei nicht kalkulierbar.

Eine Empfehlung werde allerdings am Freitag ein neuer Krisenstab der Bundesregierung zum Coronavirus erarbeiten, kündigte Seehofer an. Die Absage einer solchen Großveranstaltung sei bedingt „durch höhere Gewalt. Das ist dann wie ein Orkan oder wie eine Krankheit“, so der Bundesinnenminister. Die endgültige Entscheidung liege beim Land Berlin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://www.itb-berlin.de/

https://www.rki.de/

Holger Stromberg: Essen ändert alles

Man nehme das Bewusstsein für gesunde Ernährung, mische es mit einem breiten Wissen, verbinde alles mit einer nachhaltigen Lebenseinstellung und füge eine Portion Rezepte hinzu – fertig ist der Ratgeber für gesunde Ernährung. Ganz so einfach ist das natürlich nicht. Denn um alle Informationen kompakt vermitteln zu können, bedarf es eines großen Erfahrungsschatzes. Über den verfügt Holger Stromberg als ehemaliger Koch der deutschen Fußballnationalmannschaft, Ernährungsexperte, Food-Botschafter und Autor. Selbst sieht sich der 47-Jährige eher als visionärer Querdenker.

Fängt Klimaschutz auf dem Teller an?

„Essen ändert alles“, lautet der Titel des neuen Rat- und Rezeptgebers (20 Euro, Südwest Verlag) von Holger Stromberg. Eine gewagte Aussage. Doch wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, stellt fest: Da ist etwas Wahres dran. Ob es sich dabei um einen gemeinsamen Kochabend mit Freunden handelt, ein Stück Schokolade als kleines Glücksgefühl im Alltag oder aber um die Ernährungsumstellung. Und sogar das Klima lässt sich mit Essen laut dem Sternekoch positiv gestalten – ohne Lebensmittelverschwendung und pflanzenbasiert mit regionalen und saisonalen Produkten, die den geringsten CO2-Ausstoß haben. Gar nicht so leicht, hier den Überblick zu behalten. „Im Handbuch hilft die 360-Grad-Formel durch den Ernährungsdschungel, um den eigenen Weg zu finden. Unterstützt durch konkrete Einkaufslisten, Tipps und einem ‚Was ist wirklich und warum gut für uns‘-Warenkorb zeige ich, wie jeder sein Wohlbefinden inklusive Genuss steigern und darüber hinaus jede Menge Zeit sowie Abfall im Alltag sparen kann.“

Bewusst essen, bewusst leben

Nach Holger Strombergs Meinung, beginnt das Essen der Zukunft jetzt. In seinem Ratgeber veranschaulicht er sein nachhaltiges Ernährungskonzept, das an die große EAT-Lancet-Studie angelehnt ist und vom „Food for Future“-Botschafter weiterentwickelt wurde. Gesund essen, nachhaltig leben und entspannen können, so sieht für Holger Stromberg ein zeitgemäßer, ausgewogener und planetenfreundlicher Lebensstil aus. Damit das auch in der Realität klappt, rät der Nutritionist zur Meal-Prep-Methode. Kurz zusammengefasst besagt diese: Essen mit Plan und Vorbereitung bedeutet mehr Zeit für frischen Genuss ohne Foodwaste. Doch Stromberg weiß auch: „Jeder, der sich dauerhaft und gesund ernähren will, braucht die Bereitschaft sich zu verändern und ein individuelles Konzept.“ Denn ein bewusster Lebensstil hat nicht primär etwas mit Schlanksein zu tun, sondern mit Ausgewogenheit, der Kenntnis der Inhaltsstoffe sowie den physischen und mentalen Bedürfnissen des einzelnen Menschen statt einer pauschalisiert veganen oder vegetarischen Lebensweise. Wer jedoch pflanzliches Essen einer tierischen Ernährung vorzieht, sorgt für ein gesundes, nachhaltiges Leben.

Green Cooking For The Blue Planet

Auch wenn Holger Stromberg zugibt, ein Sonntagsbraten-Fan zu sein, praktiziert und kombiniert er häufig in seinen Kursen mit veganen Elementen. „Persönlich liebe ich vegane Rezepte. Das ist für mich echte, große Kochkunst“. Seine Devise lautet: Green cooking for the blue planet. „Ich hinterfrage jedes gewohnheitsmäßige Handeln bevor ich etwas tue und greife so immer häufiger zu besseren, planetenfreundlichen Alternativen. Außerdem esse ich beispielsweise an fünf Tagen in der Woche rein pflanzlich.“ Aus eigener Erfahrung weiß der gebürtige Münsteraner, was bewusste Ernährung für einen selbst bedeutet und warum man Gemüse zum eigenen Projekt machen sollte – und teilt sein Wissen in leichten Häppchen auf 192 Seiten mit allen Interessierten.

Zeiteffiziente, gesunde und vollwertige Ideen in einem Buch

Mit gesundem Menschenverstand ausgewogen, bewusst und lecker essen? Das klingt schlüssig und logisch. Holger Stromberg gibt in seinem Werk zahlreiche Alternativen, um Genuss und nachhaltige Ernährung miteinander in Einklang zu bringen. Denn: Essen ändert tatsächlich alles – und mit Strombergs Know-how an der Hand, kann ein Umdenken stattfinden, das sich mit einem Ernährungsplan für die ganze Woche und 35 Rezepten zeiteffizient, gesund und vollwertig umsetzen lässt.

Paperback, 192 Seiten, 17,0 x 24,0 cm, circa 70 farbige Abbildungen, ISBN: 978-3-517-09903-3.

Weitere Informationen zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=_H_0uHEn8w0

Worldwide Luxury Market Monitor 2019

Die 18. Edition des „Worldwide Luxury Market Monitor“ der Unternehmensberatung Bain & Company zeigt, dass genuss- und reisefreudige Chinesen, anspruchsvolle und selbstbewusste Generationen Y und Z sowie ein anhaltender Online-Boom das globale Wachstum für persönliche Luxusgüter im Jahr 2019 prägt. Der Umsatz mit hochwertiger Kleidung, mit Schuhen, Lederwaren, Parfüm und Schmuck nahm dieses Jahr auf insgesamt 281 Milliarden Euro zu, was einem Plus von 4 Prozent entspricht.

Auch der sogenannte „erweiterte Luxusmarkt“, zu dem auch Premium-Reisen gehören, wuchs 2019 um 4 Prozent – auf nunmehr 1,3 Billionen Euro. Überdurchschnittlich stark nimmt hier der Umsatz mit Kreuzfahrten (plus 9 Prozent), Autos (plus 7 Prozent), Gourmet-Lebensmitteln (plus 6 Prozent) und Privatjets sowie Yachten (plus 5 Prozent) zu. Einen deutlichen Einbruch von 18 Prozent verzeichnet dagegen der weltweite Kunsthandel.

Asien ist größter Wachstumstreiber im Luxussegment

Das chinesische Festland war in der jüngeren Vergangenheit ein Wachstumsmotor für die Luxusindustrie. So auch 2019, als der Markt um 26 Prozent auf 30 Milliarden Euro anstieg. Chinesische Kunden waren für 90 Prozent des konstanten Marktwachstums im Jahr 2019 verantwortlich. Die Politik der chinesischen Regierung und die geringeren Preisunterschiede trieben den lokalen Verbrauch weiter an. Der Luxuskonsum in Hongkong wurde hingegen durch anhaltende Proteste beeinträchtigt und fiel 2019 um 20 Prozent auf 6 Milliarden Euro.

Auf dem amerikanischen Kontinent wurde der US-Konsum durch ein beständiges Verbrauchervertrauen zwar angekurbelt, jedoch insgesamt durch geringere Touristenströme gedämpft. Das Wachstum war in der gesamten Region gering, aber mit einer Gesamtmarktgröße von 84 Milliarden Euro bleibt sie eine Kernregion für Luxusgüter.

Europa verzeichnete ein langsames Wachstum von rund 1 Prozent, wobei der Markt eine Größe von 88 Milliarden Euro erreichte. Spanien und Großbritannien gehörten zu den Top-Performern, angetrieben durch den Tourismus und eine schwache Währung. Deutschland wurde hingegen von einer nachlassenden Länderdynamik und Frankreich von sozialen Unruhen zu Beginn des Jahres beeinträchtigt.

Die anderen Regionen, auf die 12 Milliarden Euro entfallen, verzeichneten einen Rückgang von 5 Prozent. Der Nahe Osten zeigte sich als ein gedämpfter Markt in 2019, der von einem geringen Verbrauchervertrauen und geopolitischen Unsicherheiten betroffen war. Nur in Dubai kam es zu einer langsamen Erholung.

Junge Generationen und Online-Handel kurbeln Nachfrage im Luxusbereich weiter an

Die Generationen Y (nach 1980 geboren) und Z (nach 1995 geboren) haben die Nachfrage im Luxusbereich weiter kräftig angekurbelt. Die Gen Y machte 35 Prozent des Verbrauchs im Jahr 2019 aus und könnte bis 2025 ihren Marktanteil auf 45 Prozent ausbauen. Während die Gen Z bis 2035 einen Marktanteil von circa 40 Prozent der Luxuskäufe haben dürfte. Insofern stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Millenials und ihre Nachfolgegeneration Z bis zum Jahr 2035 zusammen rund 85 Prozent des gesamten Luxusmarktvolumens ausmachen werden. Dabei dominieren vor allem die jungen Konsumenten aus China und Südostasien.

Auch der Online-Handel gewinnt weiter an Bedeutung. In diesem Jahr ist dieser mit Luxusgütern um 22 Prozent auf 33 Milliarden Euro gestiegen und kommt inzwischen auf einen Marktanteil von 12 Prozent. Online- und stationärer Handel beeinflussen sich dabei gegenseitig, jedoch zunehmend zulasten des stationären Handels.

Die Zahl der Luxuskunden wird laut Bain-Studie bis 2025 weltweit voraussichtlich auf 450 Millionen ansteigen. Derzeit sind es 390 Millionen. Verantwortlich hierfür ist insbesondere die stark wachsende asiatische Mittelschicht. Auch das Einkaufsverhalten der jungen Konsumenten verändert sich. Die Nachfrage nach Einsteigerprodukten steigt, Individualität steht hoch im Kurs und die Zahl der Onlinekäufe nimmt deutlich zu.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter:
https://www.bain.com/about/media-center/press-releases/2019/fall-luxury-report/

Statista „Umsatz mit Luxusgütern weltweit im Jahr 2018“:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/262660/umfrage/marktvolumen-fuer-luxusgueter-weltweit-nach-produktgruppen/

Statista „Umsätze mit Online-Verkäufen von Reisen weltweit“:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/499014/umfrage/umsaetze-mit-online-verkaeufen-von-reisen-weltweit/

Kamin mit loop-Kissen in Andermatt

loop | Switzerland

Internationale B2B-Luxusmesse lädt nach Andermatt in die Schweiz

Aktuelle Erhebungen belegen, das Luxussegment im Reiseumfeld wächst stetig und macht bereits einen Anteil von circa 14 Prozent des weltweiten Tourismusumsatzes aus. Das sind umgerechnet rund 750 Milliarden Euro allein in diesem Jahr. Entsprechend positiv gestimmt trafen sich zwischen dem 17. und 20. November 2019 über 300 Vertreter aus Luxus-Hotellerie und touristischen Lifestylesegmenten mit Einkäufern von Reisebüros und Reiseveranstaltern. Sie kamen gezielt beim Business-Speed-Networking, als Teil des Konzeptes der B2B-Luxusmesse loop, im Radisson Blu Hotel Reussen Andermatt miteinander ins Gespräch und ins Geschäft.

Das loop-Konzept

Seit März 2014 bietet das Konzept „loop – Luxury on our Planet“ eine B2B-Plattform, die jedes Jahr an einem anderen Ort im deutschsprachigen Raum sowie in Mittel- und Osteuropa haltmacht. Initiatorin Astrid Oberhummer entwickelte zusammen mit ihrem Team der Lobster Event GmbH diese Fachmesse, die neben dem gezielten Aufbau geschäftsrelevanter Kontakte, auf Umsatzsteigerungen und eine Verdichtung von Zeitressourcen abzielt. Das Format der Luxusplattform bringt die Branche in Dialog, bietet neue Kooperationsoptionen und schafft ein eng verknüpftes Netzwerk.

Ausblick auf die ITB 2020

Zur kommenden ITB-Reisemesse im März 2020 wird das loop-Format zum wiederholten Mal auf dem Berliner Messegelände stattfinden. Neu ist jedoch, dass sich die Branche und loop Community zum exklusiven Netzwerken im Marshall-Haus, dem neuen „Home of Luxury by ITB“ treffen wird. In diesem neuen Zuhause für den Luxustourismus wird mehr als nur ein Ausstellungsbereich für das Luxussegment geboten werden. Denn vergleichbar mit einem privaten Haus, sind die verschiedenen Themen in Wohnbereiche unterteilt und machen „New Luxury“ unter dem Motto „Back to Nature“ erlebbar.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: https://www.loop-luxury-fair.com/en/loop-dna.

Der ultimative Weinführer Italiens 2020

Danielle Cernilli, genannt DoctorWine, ist ein international anerkannter Weinkritiker mit Fachgebiet Italien. Er wurde unter anderem als Mitbegründer und Chefredakteur der italienischen Weinbibel „Gambero Rosso“ bzw. „Vini d’ Italia“ bekannt, deren Verkostungen und Bewertungen er bis 2011 verantwortete.
Anfang der Woche präsentierte der Erfinder der Gläser-Bewertung, die sechste Ausgabe beziehungsweise zweite Ausgabe in deutscher Sprache seines ultimativen Weinführer Italiens für das Jahr 2020 in München. Sein Anspruch ist es, hierin nur Weine vorzustellen, die es wirklich wert sind, jetzt getrunken zu werden.

Die Auswahl von Weingütern und Weinen

Mit seinem „ultimativen Weinführer“ möchte Daniele Cernilli auf 758 Seiten eine praktische, glaubwürdige und aufs Wesentliche konzentrierte Orientierungshilfe für italienischen Spitzenwein liefern. Seine Selektion umfasst in diesem Jahr 1.184 Weingüter. Dabei hat Cernilli 2.949 Weine von über 20.000 verkosteten Weinen in seinen Weinführer aufgenommen, die ausschließliche frei verkostet wurden. Für die hohe Glaubwürdigkeit steht er zusammen mit seinem Experten-Team mit seinem Namen sowie seinem Ruf als renommierter Weinkritiker.

Die Bewertungen von DoctorWine

Sein Credo lautet, guter Wein solle jedem zugänglich sein, weshalb sich auch die Sprache nicht in Fachterminologien verliert. Stattdessen werden kompakte, präzise Informationen zu Weinen und Weingütern geliefert. Die Bewertungen von einem bis drei Sterne kennzeichnen die Qualität eines Weingutes, wobei gerade einmal zehn Prozent der getesteten Betriebe Höchstnoten erhalten. Jeder vorgestellte Wein wird entsprechend des internationalen Systems von einem bis 100 Punkten bewertet, inklusive des etwaigen Verkaufspreises. Auf dieser Basis wird auch das Preis-Leistungs-Verhältnis berechnet, wobei 662 Weine ein sogenanntes „Daumenhoch“-Symbol tragen, das sie als exzellente Alltagsweine kennzeichnet. Hierfür muss entweder der Verkaufspreis unter 15 Euro und die Punkte über 90/100 liegen beziehungsweise unter 10 Euro und über 85/100 Punkte. Weine mit mehr als 95/100 Punkten erhalten das DoctorWine-Siegel mit Cernillis Gesicht.

Im Wein-Guide 2020 werden des Weiteren besondere Auszeichnungen wie die „Monovitigni“ (Rebsortenweine) verliehen, also für Weine, die mindestens zu 85 Prozent aus einer Rebsorte gekeltert wurden. In diesem Jahr finden sich in dieser Kategorie insgesamt 35 Weine, von denen einige zu den Grundpfeilern der italienischen Weinkultur gehören. Die klassischen Auszeichnungen bleiben bestehen: „Rotwein des Jahres“, „Weißwein des Jahres“, „Schaumwein des Jahres“, „Roséwein des Jahres“ und „Süßwein des Jahres“. Zudem „Bestes Debut“, „Wein mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis“ und „Beste Qualität bei hoher Produktionsmenge“. Darüber hinaus werden erneut Auszeichnungen, wie „Weingut des Jahres“, „Aufsteiger des Jahres“, „Newcomer des Jahres“, „Beste Genossenschaftskellerei“, „Önologe des Jahres“ oder auch für „Nachhaltigen Weinbau“, „Projekt Qualität“ und „Ein Leben für den Wein“ vergeben.

Die Sonderprämierungen in 2020

Rotweine des Jahres:
Angelo Gaja – Barbaresco Sorì San Lorenzo 2016 (100/100)
Romano dal Forno – Amarone Vigneto di Monte Lodoletta 2013 (100/100)

Weißwein des Jahres:
Schiopetto – Collio Friulano M 2018

Roséwein des Jahres:
Frescobaldi / Tenuta dell’Ammiraglia – Aurea Gran Rosé 2017

Schaumwein des Jahres:
Ferrari – Trentodoc Giulio Ferrari Riserva del Fondatore Rosé 2007

Süßwein des Jahres:
Kellerei Tramin – Alto Adige Gewürztraminer Spätlese Epokale 2012

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis:
Canicattì – Sicilia Grillo Fileno 2018

Der ultimative Weinführer Italiens 2020
Preis: (Dtl.) 25 Euro; (A) 25,70 Euro; (CH) 27,50 Sfr
EAN 978-3-944027-43-2
Herausgeber: MD Communication SRL, Rom
Vertrieb (D/A/CH): PiBoox Verlag, Steinen

Mehr Informationen erhalten Sie unter: https://www.doctorwine.it/en

Gründer Steffen Marx mit seinem Braumeister Simon Rossmann auf dem neuen Unternehmensgelände

Giesinger Bräu | Crowdfunding bahnt den Weg zur echten Münchner Privatbrauerei

Seit Anfang Oktober 2019 läuft eine neue Crowdfunding-Kampagne der Privatbrauerei Giesinger Bräu. Der Claim: „Investier in Bier. Und in unseren neuen Tiefbrunnen.“ Das Ziel: Ab 2020 sollen auf rund 4.000 Quadratmetern Fläche und in einem neuen, modernen Brauhaus im Münchner Norden, altbekannte und neue Bierspezialitäten produziert werden. Denn die Begeisterung der Freunde und Fans des Giesinger Gerstensaftes ist groß und ihre Zahl wächst ungebremst. Abzulesen zum einen an dem Bierausstoß, der von 150 Hektolitern in 2006 auf 11.700 Hektoliter in 2017 kontinuierlich gestiegen ist. Zum anderen an der aktuell eingesammelten Crowdfunding-Summe zur finanziellen Unterstützung des Neubaus, die nahezu stündlich steigt und die Macher bereits jetzt „aus den Gummistiefeln haut“. Derzeit liegt der eingesammelte Betrag bei rund 1,4 Millionen Euro. Davon fließen allein 800.000 Euro in den neuen Tiefbrunnen, der auf dem Unternehmensgelände in Milbertshofen gebaut wird. Hier wird die Brauereimanufaktur ihre derzeit 15 Sorten in Zukunft auch selbst abfüllen. Mit der eigenen Abfüllanlage samt Tiefbrunnen wird Giesinger Bräu damit zur echten Münchner Privatbrauerei.

Tradition, Vielfalt und Innovation

Die „Giesinger Erhellung“ ist die bekannteste Marke des Giesinger Bräu und bringt nicht nur München zum Leuchten. Über die Grenzen hinaus hat sich das Unternehmen seit Gründung im Jahr 2005 einen Namen gemacht. Als traditionelle „Helle Brauerei“, aber auch für diverse Craft-Spezialitäten. „Biervielfalt steht weiterhin hoch auf der Agenda bei uns“, verspricht Unternehmensgründer Steffen Marx. Er verrät, dass sein Braumeister Simon Rossmann noch zahlreiche weitere Rezepte im Kopf hat. Eines ist jedoch allen Sorten gemein: Sie werden aus lokalen, hochwertigen Rohstoffen hergestellt und sind natürlich frisch, unfiltriert und thermisch unbehandelt.
Bei der neuen Abfüllerei werden zudem moderne und wirtschaftlich wie ökologisch nachhaltige Wege eingeschlagen: „Wir können 51 Prozent Energie einsparen, auch dank der neuesten Technik, die wir einbauen.“ Zusätzlich soll das Gebäudedach auf dem Gelände in Milbertshofen als ökologisches Plus begrünt werden.

Eine sichere Rendite:
Genuss-Scheine für Liebhaber bayerischer Braukultur

Unter www.giesinger-bierbank.de können Freunde und Fans das Giesinger Bräu finanziell unterstützen. Als Rendite loben die Brauer bei ihrem aktuellen Crowdfinanzierungsprojekt erneut sechs Prozent auf zehn Jahre aus. Diese können die Anteilseigner traditionell in Form von „Genuss-Scheinen“ für Bier und Speisen im Bräustüberl am Giesinger Berg in München eintauschen. Wem der Sinn hingegen weniger nach leiblichen Genüssen, sondern mehr nach Ewigkeit steht, der kann einen Tank oder den Brunnen sponsern und diesen im Gegenzug seinen Namen verleihen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.giesinger-braeu.de

Bierkristall Steigenberger Hotel München

Bier-Pairings als Alternative zur Weinbegleitung

Die Weinbegleitung zu mehrgängigen Menüs ist allgegenwärtig in deutschen Restaurants. Sie nimmt dem Gast die Qual der Wahl ab und empfiehlt zu den gewählten Gerichten passende Tropfen aus dem Weinkeller des Hauses. Food-Wine-Pairing nennen dies die Sommeliers und nutzen es als ihre kreative Spielwiese.
Die vergleichsweise noch junge Disziplin der Bier-Sommeliers bietet stattdessen mit dem sogenannten Bier- und Food-Pairing ein passendes Pendant, das sich zunehmend großer Beliebtheit erfreut und eine echte Alternative für Bierliebhaber ist.

Bayerische Bier-Menüs im Steigenberger Hotel München

Diesen Bier-Trend greift nun unter anderem das Steigenberger Hotel München auf. Regelmäßig werden im Münchner Norden fortan Bier-Pairing-Menüs im hauseigenen Restaurant „Valentinum & Bar“ mit offener Showküche angeboten. Das Ziel: Unterschiedliche feste und flüssige bayerische Gaumenfreuden miteinander kombinieren und perfekt aufeinander abstimmen. Zur Inspiration für das jeweilige 5-Gänge-Überraschungsmenü begeben sich die Köche des Hotels vorab in den gläsernen „Bierkristall“, einen begehbaren Bier-Temperierschrank mit rund 60 Sorten von meist regionalen Manufakturen. Hier wählen sie spontan fünf unterschiedliche (Craft-)Biere aus, um auf dieser Geschmacksbasis ihre Speisen für den Abend zu kreieren. Der hauseigene Bier-Sommelier erläutert anschließend beziehungsweise während des Essens die jeweilige Bierauswahl. Ein besonderes und interessantes Geschmackserlebnis für alle Biergenießer und neugierige Kulinariker.

Bier-Cocktails zu jedem Anlass

Aber es geht auch anders, und ganz ohne Essen. Denn Bier-Cocktails sind ein weiterer neuer Trink-Trend, der zu jedem Anlass und sommers wie winters passt. Beispielsweise als erfrischender Aperitif in Form eines Weißbier Mojitos oder auch als Abrundung eines gelungenen Tages mit einem sogenannten Bock Shot, einer wohligen Mischung aus Whisky und Bockbier.

Die Besonderheit ist jeweils ihre Kreation: Statt mit Säften, Wasser oder Cola wird abschließend vorsichtig mit Bier aufgefüllt. Der Drink erhält so eine herbere Note und die feinperlige Kohlensäure des Bieres erfrischt zusätzlich. Alkoholfreie Varianten sind aber natürlich genauso möglich. „Bavarian Libre“, „Monkey Bock“ oder „Smokey Easy“ sind einige weitere Kreationen, die genauso vielversprechend schmecken, wie es ihr Name vermuten lässt und mit regulären Biersorten oder Craft Beer kombiniert werden können.

Craft Beer – klein, unabhängig, traditionell und vielseitigDie Craft-Beer-Welle hält bereits seit einigen Jahren Einzug in Deutschland und führte dazu, dass Menschen wieder mehr über Biergeschmack und verschiedene Biersorten diskutieren. Die Braumeister selbst werden mittlerweile wie Sterneköche für ihre Kreativität ausgezeichnet und beweisen viel Sorgfalt bei Rohstoffauswahl und Qualitätsbewusstsein. Ihre Braukunst differenziert sich stärker als früher von traditionellen Stilen. Mit neu gezüchteten Hopfensorten, Spezialmalzen und anderen Hefestämmen entstehen teilweise auch neue Geschmacksrichtungen. Ihre Aromenvielfalt macht es daher für die moderne Küche so interessant, diese harmonisch auf verschiedene Speisen abzustimmen. Die Brewers Association, ein US-amerikanischer Fachverband kleiner und unabhängiger Brauereien in den USA, bietet hierzu eine passende Pairing-Infografik.

Hotel Tortue: Savoir-vivre für Hamburgs Innenstadt

Hamburg hat seit Ende Juni mit dem Hotel Tortue ein neues Boutique- und Designhotel mit französischem Charme in bester Innenstadtlage. Dort, wo einst Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts residierte, sind nun die beiden Betreiber und Geschäftsführer Marc Ciunis und Carsten von der Heide zusammen mit Hoteldirektorin Anne-Marie Bauer und ihrem Team in die denkmalgeschützten Hamburger Stadthöfe eingezogen. Das Hotel Tortue zählt auf 8.500 Quadratmetern insgesamt 126 Zimmer, zwei Restaurants und drei Bars, die von den drei bestimmenden Farben Lila, Blau und Rot geprägt sind und dem Gast immer wieder begegnen.

Ein Design-Puzzle, das im Gedächtnis bleibt

Das Interior Design sämtlicher Zimmer, der französischen Brasserie und der Lobby-Bar „bar bleu“ schuf die renommierte Innenarchitektin Kate Hume aus Amsterdam, die bereits einzelne Musterapartments in der Elbphilharmonie ausgestattet hatte. Die in Hong Kong und London arbeitende Architektin und Innendesignerin Joyce Wang zeichnete für das asiatische Restaurant JIN GUI verantwortlich, während die Architekten und Innendesigner Stephen Williams und David Chipperfield die „bar noir“ und „bar privé“ gestalteten.

Sämtliche Möbel in den Zimmern sind speziell für das Hotel angefertigt und von Kate Hume sowie dem Tortue-Trio weltweit ausgesucht worden. Die internationale Vielfalt steht im Vordergrund und äußert sich unter anderem in Spiegeln aus Dänemark, Beleuchtungen aus Deutschland und England und alles in Kombination mit exklusiv entworfener Kunst der Hamburgerin Anne Katrin Ströh.

Die Kunst, das Leben zu genießen

Den Namen Tortue (franz. „Schildkröte“) hat sich das Hotel in Anlehnung an gut gekleidete Dandys zu Zeiten Napoleons zugelegt. Sie flanierten auf den Hamburger Prachtmeilen mit Schildkröten an der Leine als Ausdruck von purem Luxus: Zeit haben und sie genießen. Und genau das sollen die Gäste des Hotel Tortue Hamburg nach Möglichkeit ebenfalls zelebrieren, um ins Leben einzutauchen, innezuhalten und neue Perspektiven für sich zu entdecken.

„Wir wollten etwas Besonderes schaffen, ein Hotel, welches in Hamburg einzigartig und unvergleichlich ist“, so Geschäftsführer Marc Ciunis. Herausgekommen ist ein Boutique-Hotel, das den Spagat schafft, modern, komfortabel, individuell und zugleich historisch zu sein. Ein Ort, an dem sich Hamburger wie internationale Gäste gleichermaßen wohlfühlen können.

Weitere ausführliche Informationen und Impressionen zum Hotel Tortue Hamburg erhalten Sie in unserem noch folgenden Artikel.

aDLERS Designhotel feiert 5-jähriges Bestehen

Die österreichische Hoteliersfamilie Ultsch lud vom 7. bis zum 10. Juni 2018 zahlreiche Gäste und Freunde des Hauses in die 12. und 13. Etage ihres aDLERS Designhotels nach Innsbruck. Sie feierten das fünfjährige Jubiläum des Hauses. Getanzt wurde unter anderem zur Musik von drei unterschiedlichen DJs sowie zu den Klängen der Tiroler Live-Band Ziergarten. Alle Anwesenden ließen sich zwischendurch von der Akrobatik verschiedener Break-Dance-Tänzer verzaubern, während ihre Sektgläser von einer an einem Trapez hängenden Artistin kopfüber gefüllt wurden. Lichtdesigner Alexander Keil sorgte mit aufkommender Abenddämmerung und mit Hilfe neuester Technologien für das passende Ambiente.

Leuchtturm-Architektur mitten in Innsbruck

Das moderne Gebäude zählt zu den höchsten Bauwerken der Stadt und besticht nicht nur durch seine Höhe sowie prägende Glas- und Stahloptik, sondern vor allem durch seinen unverbauten 360-Grad-Blick über die ganze Stadt und die Tiroler Bergwelt. Dieses Panorama können die Gäste des Hotels von jedem der 80 Hotelzimmer, die alle zwischen der siebten und elften Etage gelegen sind, sowie vom Restaurant und der Bar im zwölften Stock als auch vom Wellnessbereich im elften Stockwerk genießen.

Zurückgenommenes Interieur und ausgezeichnete Kulinarik

Die Inneneinrichtung des Hauses ist bewusst puristisch und zurückhaltend gewählt. Dunkle Decken und Wände bilden einen Kontrast zu hellen Böden und einzelnen farbigen Möbelstücken. Fensterbänke mit Kissen laden zum Träumen und Verweilen ein.
Ebenfalls zum Verweilen lädt das von Falstaff mit 86 Punkten ausgezeichnete Hotelrestaurant, das internationale und regionale Gerichte anbietet. Anschließend lohnt ein Blick in die Hotelbar auf derselben Ebene, die mit 89 Fallstaff-Punkten ausgezeichnet wurde und sich mittlerweile zum Szenetreff von Innsbruck entwickelt hat.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.adlers-innsbruck.com/.